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Holocaust-Überlebender Noah Klieger ist tot

Wenige Tage ist es jetzt her, dass Noah Klieger gestorben ist. Er überlebte den Holocaust und war zeitlebens ein ständiger Mahner, den Völkermord an den Juden nie zu vergessen.

Noch im hohen Alter von achtzig und neunzig Jahren wollte er als Zeitzeuge so vielen Menschen wie möglich davon berichten, was er erlebt hatte. Am Holocaust-Gedenktag, dem 27. Januar, wird jedes Jahr weltweit an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert.

Von den Transporten mit dem Zug nach Auschwitz 1943 erzählt Noah Klieger auch auf dem Eisenbahn-Hörbuch „ZUGhören 8 - Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern“. Auf der Fahrt waren Klieger und achtzig andere in einem Güterwagen eingepfercht. Um die Menschen in den Waggons kümmerte sich niemand. Sie hatten nichts zu Essen und kaum zu trinken. Es gab keine Heizung, manche Waggons hatten nicht einmal ein Dach. Aber die Züge waren für die Bevölkerung sichtbar: wenn sie unterwegs waren oder auf Bahnhöfen standen.

Zweieinhalb Jahre lang war Klieger in den Lagern Auschwitz, Mittelbau-Dora bei Nordhausen und Ravensbrück. Für ihn endete am 29. April 1945 in dem KZ bei Fürstenberg an der Havel das Martyrium. Von 1.600 Menschen, die in dem Zug mit Klieger deportiert wurden, kehrten sechs Männer und vier Frauen lebend zurück. Zehn von 1.600. Bis zu seinem Tod hat er berichtet von dem, was passiert ist. (21. Januar 2019)


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